Werner Spies – ein deutscher Kunsthistoriker

Das Leben von Werner Spies

Werner Spies wurde am 1. April 1937 in Tübingen geboren. Er war Direktor an einem Museum, Kunstvermittler, Journalist, wie auch deutscher Kunsthistoriker. Werners Vater war Direktor an der Volksschule in Rottenburg. Diese besuchte auch Werner Spies. Bei seiner Abitur gab der Kunsthistoriker an, dass er eines Tages Kultur-Schriftsteller werden möchte.
In Wien, Tübingen und Paris studierte er Kunstgeschichte, Philosophie sowie Romantik.

Über all die Jahre, in denen er in Paris lebte, lernte er auch einige französische Schriftsteller kennen. Dadurch wurde er in nur kurzer Zeit als Schriftsteller anerkannt. Dies ist in der Literaturszene von Paris nämlich sehr schwer. Werner hatte in seinem Leben vielzählige Begegnungen mit bekannten Menschen wie Pablo Picasso oder Daniel-Henry Kahnweiler. Diese Bekanntschaften haben sich dementsprechend auch, auf sein weiteres Leben ausgewirkt.

Max Ernst und Werner Spies hat eine starke Freundschaft verbunden, welche bis zum Tod von Ernst hielt. Folglich entschied Werner Spies, eine Dissertation zu verfassen. Diese handelte von Collagen, welche Werke von Max Ernst waren.

Wie Werner Spies bekannt wurde

Spies betreute stets Kunstausstellungen und publizierte auch einige Monographien. Diese publizierte er zur Kunst des 20. Jahrhunderts.
Er war der erste deutsche Direktor des heutigen Centre Georges Pompidou in Paris. Damals hieß es noch Centre Beaubourg. Sein Aufgabenbereich war dort sehr breit gefächert.

Allerdings wurde Werner Spies nicht nur durch seine herausragende Arbeit bekannt sondern auch, weil er in einen Kunstfälscher-Skandal verwickelt wurde. Ein Kunstfälscher legte Spies einige gefälschte Werke von Max Ernst vor. Spies bestätigte allerdings die Echtheit der Kunst. Bei der Versteigerung dieser gefälschten Werke, fiel niemandem die Fälschung auf. Nach der Versteigerung im Millionenwert wurde herausgestellt, dass es sich um Fälschungen handelte.
Werner Spies hat als hinzugezogener Gutachter die gefälschten Werke, als echt befunden. Dabei hat er stets äußerst hohe Provisionen erhalten. Der Kunstfälscher hat seine Strafe mit 6 Jahren Gefängnis abgebüßt. Doch auch danach, wurde er immer wieder auf seinen Fehler angesprochen.